Also griff ich zum altbewährten Moosgummi und Cutter, suchte mir eine Vorlage und los ging's. Das ganze hat auch ganz gut funktioniert, das Moosgummi wollte zwar nicht immer ganz so wie ich, aber immerhin, ich hatte einen funktionstüchtigen Federstempel.
Ganz stolz darauf, hab ich ihn auf facebook gepostet! Als zwei Freundinnen dann anfragten, ob ich nicht mit ein paar Stempeln bei ihrem Weihnachtsmarktstand mitmachen möchte, hab ich nicht lang gezögert und flux zugesagt und danach mit Schrecken erkannt, welche Arbeit ich mir da aufgehalst habe.
Schnell hab ich festgestellt, dass sich die Moosgummi-Stempel nicht gut zum verkaufen eignen. Sie franzen leichter aus und sind vor allem für genaue feine Linien total ungeeignet - außerdem, wer kauft denn ernsthaft einen Moosgummistempel - außer vielleicht aus Mitleid zu mir.
So hab ich mich auf die Suche nach anderen Möglichkeiten gemacht und bin schlussendlich, über kleine Radiergummiumwege, beim wunderbaren Vinyl-Printblock vom boesner gelandet. Ein wunderbares Material, das die Stempelfarbe gut aufnimmt und ein klares Stempelbild hinterlässt.
Dazu noch gute Linolschnittmesser und es konnte losgehen...
Für die Signatur musste jetzt nur noch eine griffige Bezeichnung her. Mit der mir mein überaus gefuchster Schatz aus der Klemme half. Mein kleiner Numismatiker erinnerte sich an die früheren Siegelschneider und da fehlte dann nicht viel, die Stempelschneiderei war "gegründet"...


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